Prosa








Hinterher

Davon wie es ist mit einem langen Löffel durch die Welt zu laufen

In den Träumen des freigelassenen Tieres

Kindchenschema

Ehrlich

Im Zug zur Wahlzeit

Bildbeschreibung I











Hybridvagabunden



Hinterher

Ich möchte, dass du still bist. Es schmerzt mich, dass du redest. Du tust mir weh. Du redest, um selbst keine Schmerzen zu haben. Ich möchte mir jetzt selbst weh tun. Ich möchte damit allein sein. Aber du erklärst es schon. Obwohl ich es nicht erklären kann, noch bevor die Musik aus ist. Das hast du dir gedacht. Nimmst das Erstbeste, was dort zu sehen war, hinterher, und sagst, das hättest du dir gedacht. Hinterher, nachdem du es weißt, sagst du, du hättest es dir währenddessen schon gedacht. Sei doch bitte still. Ich möchte gern noch einen Moment damit allein sein, ohne dass du erklärst, es hätte gar nicht anders sein können. So, als hätte dich jemand gefragt. Wie enttäuschend das sein muss, es sich immer schon gedacht zu haben. Ich wollte es so gern erlebt haben, aber nun hast du es dir schon gedacht und das wird von nun an immer dazu gehören: Ich habe es erlebt und du hast es dir schon gedacht. Das ärgert mich jetzt. Obwohl ich wirklich gern noch dort geblieben wäre, wo das Erlebnis auf meinen Schmerz trifft. Traurig, nicht? Dass da jetzt auch der Ärger über deine Taubheit sein muss. Dein aufdringliches Informiertsein, das dich der Möglichkeit deines Schmerzes enthebt. Du hättest nur noch einen Moment still sein müssen, bis zum Ende der Musik. Doch ich musste es hören. Dein Gesicht habe ich dann nicht mehr gesehen.

Das ist mein Schwanz. Ich könnte niemals Penis zu ihm sagen. Denn das ist, was er ist, ein Schwanz, der Spuren hinterlässt, Schleifspuren. Er kann gar nicht so sauber sein, wie ein Penis. Durch den Schmutz habe ich ihn gezogen, hinter mir her, so lang, wie ich denken kann.

Dieser räudige Straßenkater mit dem zerrissenen Ohr da hat sich der Gewohnkeit entledigt, nur an geschützten, zurückgezogenen Orten mit der Zunge an seinem Schwanz zu putzen; hektisch beugt er den Kopf, leckt zweimal daran und guckt. Er prüft, ob jemand aufmerksam geworden ist.








Davon wie es ist mit einem langen Löffel durch die Welt zu laufen


Ein langer Löffel kann sehr nützlich sein. Er kann dies auch abgesehen von den eher raren Gelegenheiten, in denen aus einem tiefen Glas ein leckerer Rest befördert werden will, gekratzt, geschabt, eben gelöffelt. Hat man hier erst den langen Löffel angelegt, hatte bereits alles andere versagt.

Manchmal kann man auch einen Bolzenschneider sehr gut verwenden, nämlich zu den unmöglichen Gelegenheiten, in denen man seinen Schlüssel im Fahrradschloss abgebrochen hat, wenn man gerade einen recht wichtigen Termin im Begriff war, wahrzunehmen und sogar rechtzeitig genug aufgebrochen war, um in ruhigem Tempo dorthin zu gelangen, wo zu sein der Termin es erforderte, also entspannt. Die Entspanntheit löst sich aber in dem Moment auf und verkehrt sich in ihr gerades Gegenteil, baut also die Spannung bis zur Verspannung auf, fängt man an zu bedenken, welche Zeit der Weg zurückgelegt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln benötigte. Jetzt hülfe einem der lange Löffel wenig, selbst wenn man ihn mit sich führte. Glück zu haben meinte eben hier, einen Bolzenschneider mit sich zu führen.

Mit dem Löffel allerdings könnte man seine herb aufkeimende Wut ein wenig in Bahnen lenken, kleine harte Einschläge zu gemeinen langen Rissen in Fenstern in Bahnen werden lassen. Nein. Das würde man nicht tun. Aber eine Beule in eine Tür unter den Treppen an der Hochbahn. Vielleicht. Dass man die elend lange Zeit auch mit einem entnervenden Rhythmus mit dem federnden Stiel geklopft verbringen kann, sagen wir – auf den plastikbespannten antigraffittigemusterten Sitzflächen, ist solange schön, bis die dicke Alte mit den schlecht gefärbten Haaren biestig rübergeguckt hat. Dann klöppele man nur für sie eine etwa halbminütige Ausleitung.

Das geht - zur Not - auch mit einer zusammengerollten Zeitschrift, vielleicht der Informationsbroschüre zu Wartungsarbeiten an den Schienenstrecken. Aber es federt nicht so nachhaltig. Fordernd. Auch ist das Geräusch weniger trocken.

Grundsätzlich aufbauend ist – und das ist das Wesentliche an seiner Mitführung – das Wissen um die jederzeit gegebene Möglichkeit, seinen lieben Mitreisenden mit der runden Unterseite des Löffels von ganz oben und in angemessenem Abstand eine drüber geben zu können. Wie gesagt, das Wissen um die Möglichkeit, nicht jede Eventualität ist eine Durchführung überhaupt wert.

Man fängt an, das Gerät anständig zu wiegen: das Instrument führt und adelt den Träger. Ich will mich auch an dieser Stelle mit Ihnen, hochverehrter Leser, gar nicht streiten, selbstverständlich ist das arrogant, aber eingebildet ist es nicht. Zudem hochmütig genannt zu werden, würde ich nicht von mir weisen, ich könnte nicht klug und fundiert widersprechen. Nicht mal zusammenhängend. Ich könnte Ihnen dazu etwas stammeln, wenn Sie es denn nachdrücklich verlangten. Und köstlich ist, wie recht Sie immer wieder mit ihren Sinnsprüchen haben, denn zum Fallen schaffe ich mir ausreichend Gelegenheiten. Es ist, als wollte ich in der Übung bleiben. Dann, auch dann zeigt sich das tröstende Wesen der Löffels, er findet eine physikalische Unabdingbarkeit, rutscht aus einer für ihn behelfsmäßig ausgesuchten Tasche und verschafft mir einen der Angelegenheit zupassenden Fleck. In blau oder mit Zitroneneis. Taubendreck in den Jahreszeiten, in denen Schlüssel in Schlössern verenden. Er findet schon etwas.

Kam ich hierbei auf das Tröstliche zu sprechen? Genau, das Wesentliche: es ist nicht so schlimm, man hat ja den langen Löffel dabei. Man macht mit ihm den ärgsten Dreck weg oder drückt ihn sanft auf die schmerzende Stelle. Zum Beispiel sind Sie verkatert und müssen sich nach etwas bücken, schiebt der Schmerz sein unvermittelt vorhandenes Messer unter die hintere Schädelplatte von der Wirbelsäule bis kurz vor den Sehnerv. Wenn Sie sich dann ächzend gesetzt haben und der Löffel fällt Ihnen ins Auge - natürlich nicht buchstäblich – dann legen Sie seine anschmiegsam geformten Innenseiten leicht darüber, abwechselnd über beide Augen. Sie werden Ihrer Findigkeit und dem Wesentlichen des Löffels nie inniger danken können.

Sie werden selten missverstanden werden, wenn sie mit dem langen Löffel auf etwas deuten. Was bei seinen kurzgemachten Artverwandten immer wie elendiges Gefuchtel aussehen würde, hier hat es Grazie. Und ist eindeutig, etwa in dem Fall, wo vorhin besagte Zitroneneiskrem – oder diesmal lieber Vanille auf Orangensaft mit einem Schuss Prosecco - genüsslich aus dem Pokal gehoben wird, und Sie sodann unliebsamen Schnorrern, Verflossenen oder sogar Verwandten ansichtig werden. So Sie nur prompt genug den Löffel dirigieren, wird er Ihren Unwillen auf jede Entfernung spürbar werden lassen. Schokoladeneis ist noch schwieriger aus der Kleidung zu entfernen, aber man kann auch einem Löffel nicht immer das gleiche anbieten.








In den Träumen des freigelassenen Tieres


In den Träumen des freigelassenen Tieres, dessen Augen staunend aufgerissen den bizarren Käfig mit der Sehnsucht nach Kampf mit dem Ungeheuren vergleichen, sind seine Muskeln gestrafft und geschmeidig, den Gefahren gefeit.

In der Phantasie, die zusammen mit dem in sich verkrümmten Tier hinter die Stäbe des Käfigs gesperrt bleibt, wird das Jenseitige unterdrückt und vernichtet, seinerseits hinter Gitter gesperrt und der Angst vor dem Schlaf überlassen.

Da liege ich auf weißen Laken in einem weißen Hemd vor weißen Wänden wartend auf eine Weisung der wichtigen Herren, beraubt meiner Verantwortung für meine Zeit, unbrauchbar für ihre, nichts bedeutend im Moment, nicht deutend den Moment. Des Denkens enthoben. Kostümiert als schmückende Dienstbarkeit. Die Frauen entwürdigt wie ich und uniformiert nackt. Nur der Drang spricht an.

Rede nicht, da es nichts zu sagen gibt. Zieh dich aus, damit du nicht mehr gleich bist. Laß mir dein Fleisch, das jetzt nur mir wert wäre. Laß uns diese Laken mit dem Schmutz des Willens besudeln, der keinen Buckel trägt, mit den Flüssigkeiten der momentanen Bedeutungslosigkeit. Es ist nichts besseres zu tun.“

Andererseits: Sie unterhalten sich mit dem eingefrorenen Lächeln der Banalität in ihren ausgewählt hübschen Gesichtern. Fordern das Vergehen der Sinnlosigkeit ihrer bloß körperlichen Anwesenheit, bitten um Vergänglichkeit im Streben nach Unsterblichkeit oder wenigstens ewiger Echtheit, meint Jugend. Weichen der Tat aus, die sie erschafft, die sie wären, was ausdrücklich nicht erwünscht ist. Bis sie es wirklich nicht mehr wissen.








Kindchenschema


Das Kindchenschema der vollkommenen Hilflosigkeit wird immer dort angeboten, wo Profit erhofft wird, es kommuniziert „Errette mich!“ und scheint mit einem Handel zu locken, in dem dem Retter seine ihm schmeichelnde uneigennützige Tat mit Wimpernschlag, Kußmund und Körperwärme in geringen Dosen vergolten wird. Der Ablass für den unterlassenen Biss beim zurschaugestellten zarten Nacken kann auch das Versprechen jedweder anderen Verfügungsgewalt der Untertänigkeit beinhalten, wiewohl dem Ritter klar sein muss, dass das Angebot nur als Schaustück im Fenster liegt und nicht herausgegeben wird, andernfalls ja die Bindung gelöst würde, die eingegangen wurde, um Weiteres, mehr, noch mehr zu bekommen. Mit der Vorstellung des Dankes allein wird um die Handlung geworben, die ohne das Zutun der starken fähigen Hand niemals möglich und doch so wünschenswert wäre. Der Appell richtet sich unausgesprochen an die Ehre, die Bitte nicht nur nicht abzuschlagen, sondern ihre verheißene Entsprechung alsbald zu vergessen; sowie keinen Anspruch auf die Urheberschaft zu erheben, denn schließlich handelte man auftragsgemäß und aus freien Stücken. Man hüte sich davor, den Kredit einlösen zu wollen, den man zu erwerben sich vorstellte, als man hellhörig die Frage vernahm, was nicht alles dafür gegeben werden würde, wenn – erreicht worden ist, was beabsichtigt war, wozu das Kindchenschema der vollkommenen aufrichtigen Hilflosigkeit als Vehikel und der Erfüllungsgehilfe selbst als ein inzwischen abgelegtes Werkzeug diente.








Im Zug zur Wahlzeit


Die Angie lächelt dem Ede zu. Ein Herr präsentiert Maßschneiderei zu weiteren Versprechen auf Großplakatwänden, „Da hätten wir wenigstens wieder ein richtiges Feindbild“, höre ich, der Ede, die Angie, und wenn erst die Scheidung blitzsauber durch die BILDzeitung gekaut ist, dann ist da auch nix mehr mit fraulicher Mitbestimmung bei den Kreuznationalen. Oder gerade. Erinnern uns noch an Oskar und Gerd.

Zu wählen die, die gelernt haben zu regieren, zu negieren demokratischen Respekt, vor denen, die die Entscheidung nicht mehr haben. Volk und Vieh. Grundrecht. Zu Grunde. Zu Recht.

Ein Badenser wollt doch gleich die Volksabstimmung ganz abschaffen, lästig das, träg schleppt sichs von Bett zu Amt zum Fernseher.

Berlin ruft die Jugend“ auf rotem Mauerwerk in vor 20 Jahren weißen Buchstaben.

Geben vor die Verantwortung zu übernehmen; kalte Hundeschnauze zwischen Aktendeckeln; glauben, doch, tatsächlich Interessen zu vertreten, treten, Interessen gezüchtet, damit der Konsum endlich zu Konjunktur führe und (Laßt mich zufrieden) zur Zufriedenheit der Bürger.

Eine galleschwarze Hand legt sich kalt um mein Herz voll Hoffnung und Ideal.








ehrlich


Ich gehöre mal richtig verdroschen. Ausgepeitscht. Ich will nicht, dass mir derjenige, der mir diesen Wunsch erfüllt, dabei irgendeine Form sexueller Lust hervorzurufen versucht oder gar glaubt, Lust hervorrufen zu sollen. Es wäre mir sogar lieber, der- oder diejenige empfände selbst dabei nichts. Es sollte wie eine für jemanden anders nützliche Verrichtung betrieben werden. Für diese Dienstleistung wäre ich sogar bereit, zu zahlen. Es ist, glaube ich, einfach eine Notwendigkeit, dass ich mal ausgepeitscht werde.

Wenn es dann geschieht, werde ich schon wissen, warum.

Verprügelt möchte ich nicht so gern werden. Von diesem dumpfen Schmerz, vor dem das Bewusstsein fliehen will und gegen den der Körper Hormonausschüttungen zur Verfügung hält, die die betroffene Stelle betäuben, halte ich nichts. Der Schmerz, der dann später entsteht, ruft den gewünschten Effekt nicht nur nicht hervor, er wirkt das Selbstmitleid fördernd, was vermieden werden sollte. Schon die Niederschrift der Erkenntnis, ausgepeitscht zu gehören, ist fast weinerlich zu nennen.

Der Striemen, der entsteht, hat eine hochwirksame Schmerzkurve: sofort präsent, erstaunlich präzis den getroffenen Bereich kennzeichnend, so scharf, dass der Atem für einen Moment wegbleibt und schon nach wenigen Sekunden in der Erinnerung verblassend - etwas, von dem man schon geglaubt hat, es heldenmütig und ohne Schaden überstanden zu haben, bis eine zufällig federleichte Berührung oder das Ankleiden den Irrtum heftig spürbar werden lässt, ähnlich heftig wie der Striemen selbst, aber nachhaltiger, sozusagen vertiefend.

Seine beste Wirkung entfaltet der Peitschenschlag, wenn er nach dem Ausatmen trifft. Man bleibt dann ohne Chance, sich der stimmlichen Entäußerung durch Anspannung des Zwerchfells zu erwehren. man wird schreien und schluchzen.

Dies ist dann ein heikler Moment: lässt man jetzt nicht zu, sondern verleugnet, dass und warum man das Ausgepeitschtwerden unbedingt verdient, wird es jämmerlich. Führt man sich aber die Ursache und seine gerechte Konsequenz vor Augen, also lenkt das kleine bisschen Spielraum der Nachdenklichkeit auf diesen Zusammenhang, muss das Pieren und Ziepen reinigend wirken. Es bringt jeden Verstoß gegen die zugegebenermaßen selbst auferlegte Moral, jedes schäbige Überlaufen der inneren Kloake unbestechlich zu seiner Entsprechung.

Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden: ich genieße es nicht. Ich verdiene es. Und ich weiß, warum.








Bildbeschreibung I


Etwas abseits, gerade so, dass es nicht wirkt, als befände er sich im Zentrum des Geschehens, steht der Mann und betrachtet die Landschaft: ein einzelner Baum, eine Weide, etwa hundert Jahre alt, dahinter der Abgrund, felsig, darunter und in der Ferne das Meer, unruhig und doch gleichmäßig. Die Farbgebung weist auf den Übergang von Spätsommer zu Herbst hin. Es ist windig.

Die Falten an der Augenpartie des Mannes deuten nicht auf Kurzsichtigkeit; der Betrachtete, der gleichzeitig Betrachter ist, zweifelt, ob er Teil des Geschehens sein möchte, halb abgewandt, in der Bewegung festgehalten, von der nicht zu sagen ist, ob sie von der Szenerie weg- oder zu ihr hinführen wird.

In einiger Entfernung von Baum und Mann tanzen schemenhafte Gestalten offensichtlich freudvoll, gleichzeitig jedoch wie zum Tanze getrieben. Die Worte, die zwischen der Gruppe der Tanzenden und dem Mann gewechselt wurden, bedingen die räumliche Trennung.

Wiederum ihn aufmerksam beobachtend ist neben der Weide eine junge Frau erkennbar. Offensichtlich hat beider Anwesenheit unmittelbar mit dem Abgrund zu tun, er ist Zweck und Ziel ihres gemeinsamen Weges zum dargestellten Zeitpunkt.

Sie lächelt ihn an, verhalten, kein frisches Lächeln Verliebter, eher ein verständnisinniges und aufmunterndes langer Bekanntschaft, ein Lächeln, das trotzdem immer wieder in ihrem Gesicht aufleuchtet, trotzdem beide wissen, dass er es war, der den Weg zu diesem Abgrund gewählt hat, vorgebend nicht zu wissen, dieser würde dort lauern. Darüber, dass ein Abgrund schwerlich lauern könne, es vielmehr seine Entscheidung war, sie hier herzuführen, sprachen sie lange auf dem Weg, der im Vordergrund noch zu erkennen ist. Der Mann hat dies auch zugeben müssen, insofern ist sein lesbarer Zweifel der an seiner Sicht auf die Dinge und den daraus gezogenen Schlüssen, denen nicht zu trauen ist, meisterhaft dargestellt eben durch die vermutliche Sichtschwäche. Und insofern ist ihr Lächeln jenes lange geübter Nachsicht im Vertrauen auf nachfolgende Einsicht. Immer hat dieses Lächeln ein Gefühl der Zärtlichkeit und des Schuldbewusstsein in ihm hervorgerufen, mit dessen steter Wiederkehr er oft kokettiert hat.

Die Tanzenden bleiben von seinen Abwägungen unbeeinflusst, jedoch tanzen sie, ohne sich gegenseitig anzufassen oder anzublicken.

Der Himmel, ein später Nachmittags- oder früher Abendhimmel hat jene indefinite Farbe von Ewigkeit, die mit der Determiniertheit des Abgrundes kontrastiert.

Die gewählte Perspektive lässt offen, ob der Mann und die Frau ausschließlich in der Vorstellung des Mannes über den Abgrund am von beiden so geliebten Meer stürzen müssen oder ob dieser Schritt in Wirklichkeit nur für ihn vorgesehen ist.

Vorstellbar ist, dass die Weide auch hinterher vom Wind gewiegt wird, auf den nächsten Frühling wartend.





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